‚Die Lehre der Kirche wurde über Jahrzehnte erfolgreich verschwiegen‘

 Stellungnahme zum vatikanischen Fragebogen über Ehe und Familie.
Ein Kommentar von Helmut Prader, Bischofsvikar in der Diözese St. Pölten/Österreich
für Ehe, Familie und Lebensschutz

St. Pölten (kath.net) Grundsätzlich ist zu sagen, dass der vatikanische Fragebogen zu Ehe und Familie nicht erfragen will, was sich an der Lehre der Kirche ändern soll, sondern wie die gegenwärtige Situation aussieht und wie die Lehre der Kirche bessere Verbreitung finden könnte.

1. Zur Verbreitung der Heiligen Schrift und des Lehramtes der Kirche in Bezug auf die Familie

Der Fragenblock  bezieht sich auf die Verbreitung und die Kenntnis der Lehre der Katholischen Kirche. Dazu ist zu sagen, dass die tatsächliche Lehre der Kirche über Jahrzehnte hinweg im deutschen Sprachraum erfolgreich verschwiegen, bzw. in den wesentlichen und entscheidenden Teilen bewusst falsch auf den Universitäten und in den Seminaren gelehrt wurde.

Bereits ein Jahr vor der Veröffentlichung der Enzyklika Humanae vitae wurde bei einer großen Tagung der deutschsprachigen Moraltheologen mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Lehre der Kirche auf jeden Fall geändert werden müsse. Für diese Theologen war die Veröffentlichung der Enzyklika „Humanae vitae“ ein Schock und ein Affront.

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