„An der Hand – nicht durch die Hand eines Menschen sterben“

Österreichische parlamentarische Bürgerinitiative gegen eine staatlich erlaubte Tötung von kranken oder alten Menschen.

Unterschriftenbogen.pdf – Link Online folgt

Starke Strömungen in ganz Europa wollen die aktive Sterbehilfe liberalisieren. Belgien hat kürzlich die Euthanasie von Kindern erlaubt. Wirtschaftliche Überlegungen und nicht zuletzt Vorstöße in der Öffentlichkeit bringen auch in Österreich die Würde des alten, kranken oder behinderten Menschen in Gefahr. Der Koalitionsvertrag der österreichischen Regierung sieht vor, ein Verbot der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung zu prüfen. Im Herbst gibt es dazu eine parlamentarische Enquete, auf der unser Anliegen durch eine starke Bürgerinitiative unterstrichen werden soll.

anderhand

Noch gibt es bei uns eine Art gesellschaftlichen Konsens, der Euthanasie ablehntDaher ist es jetzt an der Zeit: Bitte helfen Sie mit, dass Menschen in Österreich „an der Hand, nicht durch die Hand anderer Menschen“ sterben können.

Dazu müssen wir zunächst bis 23. Mai so viele Unterschriften wie möglich auf Papier sammeln. Wir versuchen insbesondere jene zur Unterstützung zu bewegen, die wir online schwer erreichen, zB Kirchenbesucher, ältere Menschen etc. Diese Unterschriften übergeben wir dem Parlament, das die Bürgerinitiative dann auf der Parlamentswebseite zur weiteren Unterzeichnung online stellt. Bis 1. Juli sammeln wir dann online intensiv weiter. Danach werden die zuständigen Minister zur Stellungnahme aufgefordert.

Sie finden die Unterschriftenliste hier: Unterschriftenbogen.pdf. Wir bitten Sie im Sinne dieses großen gemeinsamen Anliegens, diese Liste auszudrucken und Freunde und Verwandte um ihre Unterstützung zu bitten (besonders auch ältere Menschen, die nicht im Internet sind). Bei Bedarf schicken wir auch Unterschriftenlisten per Post. Die Bögen sollten dann bis 23. Mai an uns (Kairos Consulting, Möllwaldplatz 5, 1040 Wien) geschickt werden.

Bitte helfen Sie mit! Wir setzen damit ein wichtiges Zeichen und unterstützen die  Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung.

Vielen Dank!

Ihre Gudrun und Martin Kugler

PS: Die Unterzeichner der parlamentarischen Bürgerinitiative fordern den Nationalrat auf, alles zu unternehmen, damit die Würde des Menschen wie bisher in der letzten Lebensphase nachhaltig geschützt bleibt.

Gefordert wird insbesondere:
–           eine flächendeckende und angemessene Hospiz- und Palliativversorgung.
–           die weitere Erforschung und Entwicklung der Palliativmedizin.
–           die Sicherstellung der Finanzierung und Machbarkeit der häuslichen Pflege.
–           ein verfassungsrechtliches Verbot der aktiven Sterbehilfe.

bis 23. Mai einsenden an

Kairos Consulting, Möllwaldplatz 5, 1040 Wien