religiöse Sicht

Unrecht

Abtreibung ist eine schwere Sünde. Es ist Tötung eines Kindes. Es ist nicht irgend ein Zellklumpen, sondern mehr oder weniger frühe Statium des Beginnes von menschlichen Leben.

Eine direkte, als Ziel oder Mittel gewollte Abtreibung stelle ein schweres Vergehen dar, zitiert der „Osservatore“ eine Erklärung der Glaubenskongregation. Auch die formelle Mitwirkung an einer Abtreibung sei ein schweres Vergehen, das die Kirche mit der Strafe der Exkommunikation ahnde. Wer eine Abtreibung vornehme, ziehe sich mit erfolgter Ausführung diese Tatstrafe zu, so dass sie durch Begehen der Straftat von selbst eintritt.
Zitat aus: http://www.katholische-kirche.de/Nachricht.aspx?NId=1786

Gott vergibt auch diese schwere Sünde, wenn jemand zu einen Priester beichten geht und die Tat bereut sowie die Exkommunikation aufheben lässt. Aber nur wer sein Unrecht einsieht und es bereut.

Bischof Scheuer:

Abtreibung bleibt ’schweres Unrecht’

Der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer bedauert, dass sich in den vergangenen 30 Jahren „das Bewusstsein so entwickelt hat, als ob Abtreibung fast schon selbstverständlich“ wäre. Es sei daher Aufgabe der Gesellschaft und eine besondere Aufgabe für Christen, „im guten Sinn“ darüber aufzuklären, dass Abtreibung ein „schweres Unrecht“ bleibt, „das in Österreich nur ’straffrei’ ist“, so Bischof Scheuer im Hinblick auf den „Tag des Lebens“ am 1. Juni.

Abtreibung behinderter Kinder bis zur Geburt erlaubt

Nachdrücklich wies der Bischof auf die sehr bedenkliche „Umkehrung des öffentlichen Bewusstseins“ hin, was die „Abtreibung behinderter Kinder“ betrifft. Scheuer wörtlich: „Mit fällt auf, dass nur die wenigsten wissen, dass die Abtreibung behinderter Kinder bis zur Geburt in Österreich erlaubt ist. Fast alle, die das zum ersten Mal hören, sagen: Das ist verrückt. In der öffentlichen Diskussion aber werden jene, die eine Änderung der Gesetzeslage zu Gunsten ungeborener behinderter Kinder fordern, fast als Verrückte hingestellt“.

http://www.dioezese-linz.or.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=30179

Evangelium Vitae, Johannes Paul II 

INSTRUKTION ÜBER DIE ACHTUNG VOR DEM BEGINNENDEN MENSCHLICHEN LEBEN UND DIE WÜRDE DER FORTPFLANZUNG

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